Auf dem Programm standen technische Gemeinschaftsübungen mit dem Weißen Kreuz Passeier.
Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit eingeschlossenen und verletzten Personen. Da das Fahrzeug auf einen Baumstamm aufgefahren war und ein weiterer abzurollen drohte, galt es zunächst, das Fahrzeug zu sichern. Nach erfolgter Freigabe nahmen die Helfer*innen des WK-Passeier die Erstversorgung vor. Die Beifahrerin konnte durch die Schaffung einer großen Seitenöffnung schonend geborgen werden.
Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass eine weitere Person in den nahen Wald gelaufen war und dort einen Kreislaufstillstand erlitt. Die Einsatzkräfte leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und begannen mit der Herz-Kreislauf-Massage mit Unterstützung eines Defibrillators.
Während der erfolgreichen Reanimation gab Einsatzleiter Christof Öttl die Anweisung, das Dach des Unfallwagens abzunehmen, um die Fahrerin zu befreien. Die vorbildliche Betreuung der Unfalllenkerin erfolgte wiederum durch den Rettungsdienst.
Zusammenfassend kann man den ruhigen und professionellen Ablauf der Übung hervorheben, bei welchem einmal mehr die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr hervorzuheben ist.
